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Der Mehrsprachigkeit Sorge tragen

22.11.2023

Die Mehrsprachigkeit ist Teil der DNA der Schweiz. An der diesjährigen Tagung zur Mehrsprachigkeit erfolgte eine umfassende Standortbestimmung. Anna Bütikofer war dort.

Porträt von Anna Bütikofer
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Autorin: Anna Bütikofer, Leiterin Koordinationsbereich Obligatorische Schule, Kultur & Sport

Sprachenlandschaft in der Schweiz
Bei Mehrsprachigkeit denken wir zunächst mal an die viersprachige Schweiz oder auch an die drei Sprachregionen und die zwei- und dreisprachigen Kantone. In den Wohnstuben und auf den Pausenplätzen hingegen sieht die Sprachenlandschaft noch vielfältiger aus: Da sprechen zwar mehr als die Hälfte unserer Wohnbevölkerung Schweizerdeutsch und fast jede und jeder Vierte Französisch, gefolgt von Hochdeutsch und Italienisch. Hinzu kommen aber noch viele weitere Sprachen wie beispielsweise Portugiesisch oder Albanisch. Als Minderheitensprache gilt das Rätoromanische und nicht zu vergessen sind die Gebärdensprachen in den drei Landessprachen. Als hörbeeinträchtigte Kinder betroffen sind rund 0.7 % pro Jahrgang. Dazu kommen haufenweie regionale Dialekte und Idiome, die im Alltag gesprochen werden.

Auf farbigen Post-Its steht in verschiedenen Sprachen "Danke"
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Wo wird welche Sprache gesprochen? Die interaktive Karte des BFS gibt darüber Auskunft.
Wo wird welche Fremdsprache als erstes gelernt? Darüber gibt die Grafik von IDES Auskunft.

Seit Umsetzung der Sprachenstrategie der EDK im Jahr 2004 lernen die Kinder in den Schulen bereits im 5. Schuljahr (HarmoS) die erste und ab dem 7. Schuljahr (HarmoS) die zweite Fremdsprache, wobei eine davon eine Landessprache sein muss. Das schulische Sprachenlernen fokussiert dabei sowohl auf den Erwerb der Sprache wie auch auf das Kennen- und Schätzenlernen der anderen Kultur. Die Grundvoraussetzungen für das Sprachenlernen wurden in der Sprachenstrategie bezeichnet: Allgemeine Verbesserung des Sprachenunterrichts, besondere Fokussierung auf das frühe Lernen einer Fremdsprache und des Sprachenerwerbs der Schulsprache in der frühen Kindheit.

Förderung der Landessprachen im Unterricht
Zur Verbesserung des Sprachenunterrichts wurden vom BAK seit 2011 mehr als 70 Projekte zur Förderung der Landessprachen im Unterricht bewilligt. Die Gesuchstellenden stammen aus Bildungsinstitutionen, Pädagogischen Hochschulen oder Bildungsverwaltungen der ganzen Schweiz. Das Generalsekretariat der EDK ernennt jeweils die Expertinnen und Experten zur jährlichen Beurteilung der Gesuche.

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Möchten Sie etwas zu dem Thema sagen? Oder haben Sie generell Inputs zum Blog? Schreiben Sie uns per, wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.

Weitere Informationen.

Kontakt

Generalsekretariat der EDK
+41 31 309 51 11

 

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